Freitag, 6. Dezember 2013

Einleitung

Hinweis:
Wenn ihr am Ende eines Kapitels angelangt seid und weiterlesen möchtet, müßt ihr auf "Älterer Post" klicken. "Älterer Post" steht ganz unten rechts, ziemlich klein geschrieben.

Unser Fahrplan

13.09.  15:25  Fr  Flug: Hamburg > Dubai mit EK 60
                   Ankunft Dubai 23:40
                   Hotel: 4 Nächte im Madinat Jumeirah
14.09.         Sa  Dubai
15.09.  19:00  So  Besuch: Top Burj Khalifa
16.09.         Mo  Dubai

17.09. 10:15 Di  Flug: Dubai > Sydney mit EK 412
18.09.       Mi  Ankunft Sydney 06:05
       10:15     Flug: Sydney > Darwin mit QF 842
                 Ankunft Darwin 14:25
                 Hotel: 2 Nächte im Vibe
19.09.       Do  Darwin

20.09. 07:30 Fr  Flug: Darwin > Arnhemland
21.09.       Sa  Arnhemland-Safari
22.09.       So  Arnhemland-Safari
23.09. 09:00 Mo  Flug: Arnhemland > Darwin
                 Ankunft Darwin 10:00
                 Hotel: 2 Nächte im Vibe
       11:00     Mietwagen: Darwin Airport
24.09.       Di  Darwin
       18:30     Mietwagen zurück: Darwin Airport

25.09. 09:00 Mi  The Ghan: Darwin > Alice Springs
26.09.       Do  Ankunft Alice Springs 09:10
                 Hotel: 1 Nacht im Aurora






27.09. 07:30 Fr  Bus: Alice Springs > Ayers Rock 
28.09.       Sa  Ayers Rock Tour
29.09. 15:30 So  Flug: Ayers Rock > Cairns mit QF 1854
                 Ankunft Cairns 18:30
                 Hotel: 2 Nächte im Rydges Tradewinds    
30.09. 08:40 Mo  Bus: Skyrail and Kuranda Wildlife

01.10. 08:10 Di  Flug: Cairns > Hamilton Island mit QF 2503
                 Ankunft Hamilton Island 09:35
                 Hotel: 2 Nächte im Palm Bungalows
02.10.       Mi  Hamilton Island
       14:30     Helicopter: Reef Discovery

03.10: 14:00 Do  Flug: Hamilton Island > Brisbane mit VA 1498
                 Ankunft Brisbane 15:25
                 Hotel: 3 Nächte im Bunk Backpackers
04.10.       Fr  Brisbane
05.10.       Sa  Brisbane
06.10. 12:00 So  Mietwagen: Brisbane, 275 Wickham Street
                 Mietwagen: Brisbane > Küstenfahrt
                 Hotel: 3 Nächte - versch. auf Küstenfahrt
07.10.       Mo  Küstenfahrt
08.10.       Di  Küstenfahrt

09.10.       Mi  Mietwagen: Küstenfahrt > Brisbane
       12:00     Mietwagen zurück: Brisbane Airport
       15:25     Flug: Brisbane > Sydney mit QF 541
                 Ankunft Sydney 18:00
                 Hotel: 5 Nächte im The Menzies
10.10.       Do  Sydney
11.10.       Fr  Sydney
12.10.       Sa  Sydney
13.10.       So  Sydney

14.10. 09:45 Mo  Flug: Sydney > Adelaide mit QF 741
                 Ankunft Adelaide 11:25
                 Hotel: 2 Nächte im The Oaks Embassy
15.10.       Di  Adelaide
16.10. 09:20 Mi  Flug: Adelaide > Coober Pedy mit ZL 4482     
                 Ankunft Coober Pedy 11:20
                 Hotel: 2 Nächte im Desert Cave Hotel
17.10.       Do  Coober Pedy

18.10. 11:40 Fr  Flug: Coober Pedy > Adelaide mit ZL 4483
                 Ankunft Adelaide 13:35
                 Hotel: 2 Nächte im The Oaks Embassy
19.10.       Sa  Adelaide


20.10. 06:45 So  Bus: Adelaide > Kangaroo Island
                 Hotel: 1 Nacht im Seaside Inn
21.10.       Mo  Bus: Kangaroo Island > Adelaide
                 Ankunft Adelaid 22:45
                 Hotel: 1 Nacht im The Oaks Embassy

22.10. 10:00 Di  Mietwagen: Adelaide, 136 North Terrace 5000
                 Mietwagen: Adelaide > Hahndorf > Victor Harbour
                 Hotel: 2 Nächte im Anchorage
23.10.       Mi  Victor Harbour
24.10.       Do  Mietwagen: Victor Harbour > Murray Bridge
                 Hotel: 1 Nacht im Balcony On Sixth Lodge
25.10.       Fr  Mietwagen: Murray Bridge > Mannum
       14:30     3 Night Discovery Cruise auf dem Murray River
26.10.       Sa  Murray River
27.10.       So  Murray River

28.10.       Mo  Ankunft Mannum 09:00
                 Mietwagen: Mannum > Phillip Island
                 Hotel: 2 Nächte - versch. nach Phillip Island
29.10.       Di  Mietwagen: Fahrt nach Phillip Island über
                            Queenscliff nach Sorrento mit
                            Searoad Ferry
30.10.       Mi  Ankunft Cowes auf Phillip Island
                 Hotel: 1 Nacht im Seahorse Motel
       19:30     Penguin Parade
31.10.       Do  Mietwagen: Phillip Island > Melbourne
       11:00     Mietwagen zurück: Melbourne City Office
                 Hotel: 2 Nächte im Radisson on Flagstaff
01.11.       Fr  Melbourne

02.11. 16:00 Sa  Flug: Melbourne > Sydney mit QF 446
                 Ankunft Sydney 17:25
                 Hotel: 1 Nacht im Rydges Sydney Airport Hotel
03.11. 10:05 So  Flug: Sydney > Bangkok mit EK 5023 (QF 23)
                 Ankunft Bangkok 15:35
                 Hotel: 5 Nächte im Holiday Inn Bangkok Silom
04.11.       Mo  Bangkok
05.11.       Di  Bangkok
06.11.       Mi  Bangkok
07.11.       Do  Bangkok

08.11. 09:35 Fr  Flug: Bangkok > Dubai mit EK 375
                 Ankunft Dubai 13:15
       15:00     Flug: Dubai > Hamburg mit EK 61
                 Ankunft Hamburg 18:55 


Wo wir uns herumgetrieben haben

   
    X1  Darwin            X2  Arnhem Land
    X3  Alice Springs     X4  Uluru
    X5  Cairns            X6  Hamilton Island
    X7  Brisbane          X8  Sydney
    X9  Adelaide          X10 Coober Pedy
    X11 Kangaroo Island   X12 Murray River
    X13 Melbourne  

Innerhalb Australiens sind wir ca. 10.000 km geflogen und haben 2.500 km mit Leihwagen zurückgelegt. Hinzu kommen die Zugfahrt von Darwin nach Alice Springs, die Busfahrt von Alice Springs zum Ayers Rock, die Busfahrt von Adelaide zum Kangaroo Island und zurück und die Flußfahrt über den Murray River. 



Ein paar Informationen zu Australien

Australien ist etwa 21 mal so groß wie Deutschland. Die Einwohnerzahl beträgt aber nur 1/4 der Einwohnerzahl Deutschlands.

Australien erstreckt sich von 10° südlicher Breite, was in etwa der Höhe von Addis Abeba in Äthiopien auf der Nordhalbkugel entspricht, bis ca. 43° südlicher Breite, was in etwa der Höhe von Rom auf der Nordhalbkugel entspricht. Man kann sich leicht vorstellen, mit welchen Temperaturunterschieden wir zu kämpfen hatten. Der größte Teil Australiens ist übrigens Wüste und so gut wie unbewohnt.

Die Sonne steht mittags im Norden - sehr gewöhnungsbedürftig für uns von der Nordhalbkugel. Sie geht aber genauso wie bei uns im Osten auf und im Westen unter.

Canberra ist die Hauptstadt Australiens.
Canberra wurde Anfang des 20sten Jahrhunderts gegründet, um den Streit zwischen Melbourne und Sydney, die beide die Hauptstadtrolle übernehmen wollten, zu beenden.
Außerdem wurde für Canberra ein neuer Bundesstaat, das ACT (Australien Capitol Territory), gegründet. Das ACT ist der kleinste Bundesstaat Australiens.

  

Samstag, 30. November 2013

Dubai - nicht wirklich unsere Stadt


Und nun geht die Reise los!!! Ein Ausspruch, den Kirstens Erinnerung nach ihr Vater vor jeder Reise tat. So geht also auch unsere große Reise los! Es ist Freitag, der 13., im September 2013! Wie gut, wir sind ja überhaupt nicht abergläubisch. Eine große Boeing der Emirate Airlines bringt uns in 6 ½ Stunden von Hamburg nach Dubai. Die Maschine ist halbleer und die Stewardessen und Stewards sehr umsichtig und freundlich. Auch das Essen ist sehr lecker und die Getränke- bis auf den Champagner - kostenlos. Also bleiben wir doch bei unserer bewährten Weinschorle. Kirsten bekommt Nasenbluten. Freitag, der 13.?? Ne, leider kommt das bei ihr auch an Montagen und anderen Wochentagen häufiger vor. Wohl eher vom Luftdruck in 10ooo m Höhe. Nach dem Verbrauch von 2 Packungen Tempo und dank einer fürsorglichen Stewardess, die mit einem ganzen Tablett voll nasser Waschlappen kommt, ist es auch schnell überstanden.  Wir stellen unsere Uhr zwei Stunden vor und kurz vor Mitternacht schweben wir über dem Lichtermeer Dubais und landen ohne weitere Vorkommnisse. Der Stellplatz des Fliegers scheint weit entfernt vom Terminal zu sein. Wir sind über 20 Minuten mit dem Bus unterwegs. Unsere Koffer haben offenbar einen anderen Weg genommen. Sie sind fast gleichzeitig mit uns an der Gepäckausgabe.  Der Temperaturunterschied vom klimatisierten Flugzeug und dem Terminal muß mehrere zig Grad betragen. Es ist wie ein Gang aus der Kühlkammer in die Sauna. Bufff! Ein Taxi bringt uns für günstige 30 € durch die Stadt zu unserer Hotelanlage „Madinat Jumeirah“ direkt am Meer mit Sicht auf den „Burj al Arab“. Die sechsspurigen Straßen sind selbst zu der Uhrzeit voll wie die A7 am Wochenende und wir bekommen den ersten Eindruck von den gigantischen Büro- und Wohntürmen Dubais. Auch der Stromverbrauch, den deren Illumination verursacht, muß gigantisch sein. Unsere Hotelanlage ist von Kanälen durchzogen wie Klein-Venedig und besteht aus drei Hotels und zig sogenannten Villen mit je 8 Hotelzimmern und einer Suite, von denen in Nr. 29 eins der Zimmer für die nächsten 3 Tage unser Reich sein wird. Vom Haupthaus können wir uns das Transportmittel dorthin aussuchen: Boot oder Buggy? Wir entscheiden uns für das Boot.

 
 
 


Der Schock vom  klimatisierten Flugzeug in gefühlte +50°C wiederholt sich beim Einzug in unser tiefgekühltes wunderbares Hotelzimmer wie aus 1000undeinerNacht in umgekehrter Reihenfolge. Wie sehen wohl die Suiten aus? Ein uns zugeteilter sogenannter „Butler“ bzw. „Butlerin“, denn unser Butler ist weiblich, zeigt und erklärt uns alles, was wir wissen müssen, und wir schlafen tief und fest. Zumindest bis um 4 Uhr morgens, da muß ich doch die Klimaanlage wieder aktivieren, der ich wegen des Lärms und des kalten Luftstroms gedacht hatte, für die Nacht den Hals abdrehen zu können.


Zum Frühstücken fahren wir wieder Boot. Zu Fuß bewegt sich anscheinend niemand in der Anlage, obgleich es auch schön angelegte Wege gibt. Entweder Buggy oder Boot. Wir hatten die Wahl zwischen drei verschiedenen Frühstücksrestaurants und entscheiden uns für das, was direkt zwischen dem großen Pool und der Beach liegt. Traumhafte Lage und alles da an Speisen, was sich die  internationalen Gäste nur wünschen könnten. Außerdem viele sehr umsichtige dienstbare Geister, die uns umsorgen.

An unserem ersten Tag fahren wir per Taxi zur riesigen Dubai Mall, wo sich in mehreren Etagen Geschäfte aller Sparten, von Designern bis Elektronikriesen, aneinanderreihen.
 

Die Mall beherbergt neben einer Eislaufbahn und einem Wasserfall mit Klippenspringer-Skulpturen auch eine der großen Touristenattraktionen, ein ebenfalls riesiges Aquarium, in dem man einige Stunden – inklusive einerFahrt mit dem Glasbodenboot über Haie, Rochen und anderes Meeresgetier hinweg- verbringen kann, was wir auch mit großem Vergnügen tun.



Wirklich alles ist riesig, die Wasserspiele nebenan auf dem Lake Fountain, der über 800m hohe „Burj Khalifa“, von dessen Top wir morgen über Dubai blicken werden, „Palm of Jumeirah“, deren „Finger“ weit ins Meer ragen und über die man mit der Monorail fahren kann, und, und, und. Ziemlich geschafft machen wir uns mit der Metro zurück zum Hotel, wo wir uns bei  einer Weinschorle und einem Wodka von „unserem philippinischen Butler“ zur „Gratis-Happy- Hour“ schnell wieder erholen.
 

Da schmeckt dann auch das Abendessen und dank der 2 Stunden, die wir Deutschland hier voraus sind, kommen wir sogar noch zu den Nachrichten und dem Abendprogramm von ZDF und RTL in unsere „Villa“ zurück.

Für unser Sonntagsfrühstück nehmen wir heute mal den Buggy und fahren zum Hotel Almuna, das etwas näher zum „Burj al Arab“ liegt.


Allmählich haben wir uns an das Klima gewöhnt, oder sagen wir mal, an das permanente Schwitzen. Beim riesigen Buffet fällt die Auswahl wieder sehr schwer und wir genießen es ausgiebig. Gegen Mittag begeben wir uns per „Abra“, so heißen die Wassertaxis, zum Haupthotel und nehmen den Shuttlebus zur Metrostation. Die schnellen, modernen Züge bringen uns zum Ausgangspunkt eines in unserem Reiseführer angepriesenen Stadtspaziergangs durch die Altstadt Dubais. Hier gibt es dann doch ganz andere Unterkünfte zu sehen, in denen die arme Bevölkerung haust.


Wir wandern durch die Straßen, wo die Häuser sogenannte Windtürme haben, die Billigform der Aircondition. In den Türmen fängt sich der Wind und wird von dort in das Innere der Häuser geleitet. Genial. Am Creek überredet uns ein „Abra“-Kapitän, eine einstündige Fahrt mit ihm auf dem "Dubai Creek" zu machen und er ist das „kleine Geld“ wert, das er verlangte. Auf dem Wasser weht gottseidank eine leichte Brise und das Boot hat ein Sonnendach.




Beim weiteren Spaziergang durch die Souks macht uns die Hitze wieder ganz schön zu schaffen, die Händler, die wenig zu tun haben, nerven mit ihren Sprüchen und dann verlaufen wir uns auch noch auf dem Weg zur Metro-Station. Kein Klima für Nordlichter! Wir sind froh, als wir wieder in der klimatisierten angeblich größten Mall der Welt ankommen -  der Dubai Mall - und in der Dubaischen Filiale der „Nordsee“ Shrimps mit einem kalten Getränk genießen können. Jawohl, die Filiale gibt es, ein Foto beweist es.
 

Danach können wir es wieder auf der Terrasse des Fountain-Cafés aushalten und nochmal die Wasserorgel bewundern, bis die Zeit für den Blick vom höchsten Gebäude der Welt – dem „Burj Khalifa“ – auf das erleuchtete Dubai ansteht.


Nachts ist Dubai bunt von den Leuchtreklamen in allen Farben, am Tage gibt es nur Gelb-, Grau- und Erdtöne. Was uns sonst noch in Dubai aufgefallen ist: Es gibt im Stadtbild keine Hunde, keine Katzen, wenig Grün und keine Bettler. Armut und Schmutz sieht man nur am Stadtrand und in den Souks.

Wir finden neben der Fontäne aber auch sehr interessant, wie eine junge Araberin  in einer Burka Kaffee und Kuchen zu sich nimmt. Ne, watt’n “Aggewars“ hätte meine Schwiegermutter gesagt.

Um 19 Uhr reihen wir uns dann in eine lange Schlange von Menschen ein, die alle mit uns den Blick aus dem 124. Stockwerk des „Burj Khalifa“ in 428 m Höhe – ungefähr der halben Höhe des Turms auf die - zugegeben – wunderbar erleuchtete Häuser, Türme und Straßen der Stadt rundum erleben wollen.
 

Ein Geschiebe, Geschubse, Gedränge. Na ja, ich weiß nicht, ob es mir das wert war. Anschließend sind wir so erschöpft, daß wir zurück statt der Metro ein Taxi nehmen, nur noch beim Hotel-Italiener zu Abend essen und in unser bequemes Bett fallen.

Am Morgen ist der Himmel wieder blau und es herrschen 35° C im Schatten! Auf zum Frühstück und anschließend mit der Metro zum „Walk“, sehr angepriesen in unserem Reiseführer. Er soll gleich neben der ebenfalls sehenswerten Dubai Marina entlangführen. Leider ist weder das eine noch das andere sehenswert, überall werden neue Hochhäuser aus dem Boden gestampft, die die Sicht auf’s Meer verbauen, und der „Walk“ besteht aus einem Restaurant und Café neben dem anderen. Jetzt kann uns eigentlich nur noch eine Fahrt durch den Hafen mit einem klimatisierten Boot versöhnen, aber das zu finden, ist nicht leicht. Als wir endlich den Anleger trotz verschiedener Wegbeschreibungen von Restaurant- und Büroangestellten finden - wohlgemerkt bei den herrlichen 35° im Schatten - soll die nächste Sightseeing-Tour in zwei Stunden erfolgen. Ne, wirklich nicht! Als wir so ein wenig unschlüssig am Schalter herumstehen, tut sich plötzlich unvermutet eine andere Möglichkeit auf. Die Jungs haben ja in der heißen Mittagszeit – wo außer uns nicht sehr viel andere bekloppte Touristen Sightseeingtouren machen wollen – wenig Einkommen.


Sie bieten uns für ca. 25 € mit ihrem kleinen aber feinen, weil klimatisiertem, Wassertaxi durch Dubais Marina zu fahren und uns an der weltberühmten „Palm Jumeirah“ entlang bis zum eben falls berühmten Hotel „Atlantis“ an der Spitze der künstlich aufgeschütteten „Palme“ zu bringen. Das ist wunderbar und entschädigt für die Strapazen.
 


Wir besichtigen die interessante Hotelanlage mit wirklich außergewöhnlichem Interieur, einem sehenswerten Aquarium, Freizeitanlage mit Riesenrutschen und allem, was sich das Urlauberherz nur wünschen kann. Wir beschränken uns auf einen Eiscafé und eine Erdbeermilch und treten versöhnt die Heimfahrt mit der computergesteuerten Monorail über „die Palme“ an, schwierig zu entscheiden, ob man nach rechts zu den Villen der Reichen fotografieren  oder lieber auf der anderen Seite den Blick auf die Tower und Hochhäuser festhalten soll.
 



Zurück im Hotel kommt zum ersten Mal der Badeanzug zum Einsatz. Einmal im Arabischen Golf zu Baden ist Pflicht, aber von Erfrischung keine Spur, Badewannentemperatur! Der Abend klingt aus mit einer netten „Happy Hour“- Runde, einem englischen Ehepaar mit zwei Söhnen und morgen wartet der lange Flug nach Sydney und Darwin auf uns.


 

Dienstag, 26. November 2013

Im nördlichen Teil Australiens


Koffer packen, Thrombosespritze geben (meine erste, gar nicht schlimm in Gemeinschaftsarbeit! Kirsten will keine, aber betätigt sich wenigstens als Schwester „Nightingale“), lecker Frühstücken und schon geht die (Weiter-)Reise los! Der Flug mit Emirate Airlines ist überbucht und wir bekommen nicht die Plätze, die wir schon im Februar gebucht hatten. Aber man läßt uns wenigstens nicht stehen und gibt uns doch noch ganz brauchbare Plätze. Wieder stellen wir die Uhr, diesmal gleich 6 Stunden voraus, ich nehme nach 3 Stunden eine erste meiner mitgebrachten Schlafpillen und, nachdem die gerade für 3 Stunden reicht, später auch noch eine zweite. So erreichen wir nach gut 13 Stunden Flug recht ausgeruht Sydney, wo wir allerdings wenig später in den nächsten Flieger nach Darwin steigen werden. Ein Beagle schnüffelt unser Gepäck ab und ich werde sehr höflich noch  extra rausgepickt für eine weitere Drogen-Gepäckuntersuchung. Gottseidank alles negativ, keiner hat uns etwas untergeschmuggelt. Man liest ja immer wieder über solche Sachen.

Nach Dubai kommt uns Darwin gar nicht so heiß vor, wie es eigentlich ist. Gut 30°C. Ein Shuttlebus bringt uns bis vor die Haustür des Hotels „Vibe“ und wir bekommen ein wunderbares Zimmer mit Blick auf die Waterfront Lagoon. Ein bißchen umsehen wollen wir uns noch im Ort und ein paar Informationen in der TouristenInfo einholen. Doch die Tür ist schon zu, 17.15 Uhr, eine Viertelstunde zu spät. Geschäfte, Banken etc. machen meistens um 5 Uhr zu und die Zoos, werden wir später noch lernen – sogar schon um 4 Uhr. Auch am Wochenende. Die Aussies haben das nicht so mit dem Streß! Ein paar Meter weiter steht ein kunterbunter merkwürdig aussehender Sightseeingbus, ein Amphibien-Fahrzeug. Das Angebot hört sich verlockend an: Zwei Stunden Fahrt durch Stadt und Meer mit spektakulärem Sonnenuntergang.

 
So kommt es, daß wir mitten auf dem Wasser mit spielenden Delfinen um uns herum einen heute allerdings nicht so spektakulären Sonnenuntergang erleben und auch der Rest der Stadt ist eher langweilig, zudem verstehen wir das Aussie-Englisch unserer Reiseleiterin nur sporadisch.
 

Kirsten und ich wecken uns also ab und an gegenseitig, aber die Müdigkeit kommt wohl auch vom langen Flug. Bevor wir ins Bett sinken, teilen wir uns bei „Jack’s“ noch ein wunderbar gebratenes Steak, dazu eine leckere Weinschorle und noch einen “Absacker“ in der  Bar neben dem Hotel (man gönnt sich ja sonst nichts!) – und sind geschafft!

Trotzdem ist es ein Nachtschlaf mit Unterbrechungen, ob Vollmond oder Jetlag, egal. Nach dem “traditionellen Frühstück“ im Restaurant nebenan, das leicht für Vier gereicht hätte (die kräftigen Männer am Nebentisch sahen das wohl anders, sie putzten ihre noch größere Menge schneller weg als wir unsere Hälfte), machen wir uns auf den Weg zur TouristenInfo. Die nette Dame dort beantwortet ganz geduldig und in verständlichem Englisch unsere vielen Fragen. Eine davon ist die Frage nach einem Ort, wo wir unsere e-mails billiger als im Hotel verschicken können. Die wollen nämlich 8 AUD plus tax von uns und das wären dann mal eben für die Stunde, die schnell rum ist, ca. 10 AUD = ca. 7 €. Es gibt diesen Ort in der öffentlichen Bibliothek gleich nebenan zum Nulltarif. Zu dieser netten Dame gehen wir noch zweimal, weil uns  immer neue Fragen einfallen und, als ich mich im Datum irre, wann wir mit dem Ghan-Zug von hier weiterfahren wollen, korrigiert sie mich lächelnd und sagt, „ich glaube, ich kenne Ihren Fahrplan inzwischen besser als Sie!“. Dank Ihrer Auskünfte erfahren wir auch,  daß uns der Bus Nr. 4 zum Nightmarket an der Mindil Beach bringen wird. Als ich mich am Bus-Bahnhof bei einem Busfahrer noch einmal vergewissern will, wo denn der Bus Nr. 4 steht, verstehe ich von einer dreiminütigen Erklärung in mir völlig unverständlichem Aussie-Slang nur den letzten Satz, nämlich, daß ich mich beeilen muß, denn sonst führe der Bus Nr. 4 direkt vor uns ohne mich ab! Toll, aber wir kriegen ihn und sind froh darüber. Wären wir nicht so beschränkt  mit Platz in unseren Koffern und hätten wir nicht noch 7 Wochen Australien vor uns, ich weiß nicht, was von unserer Reisekasse übrig geblieben wäre. So bleibt es bei leckeren Mangos, die von Mutter und Tochter im Akkord aufgeschnitten werden und für 6 AUD weggehen wie warme Semmeln, einem Eiscafe für den gleichen Preis und dem Zuschauen eines Aboriginie-Künstlers und dem Zuhören einer 2-Mann-Band mit Didgeridu und Trommeln, die viel Applaus bekommt.

 
 

Dann bringt uns der Bus Nr. 4 mit dem gleichen Fahrer, der uns hergebracht hat, für 2 AUD Rentnerpreis zurück zum Bus-Terminal. Morgen um 7 geht’s auf Safari nach „Arnhemland“! Das wird sicher auch spannend!

Und wie! Morgens um 7 fahren wir nur mit Rucksack-Gepäck im Taxi zum AirChart-Flieger, der uns von Darwin zur Lodge in Arnhemland bringen soll. Die Reisetaschen bleiben im Hotel, wir kommen ja wieder. Der Flieger ist ein kleines und auch schon ziemlich betagtes Sportflugzeug, eine „ Chessna“,  und zu uns gesellt sich Bridget, die vom Kurzurlaub zurück auf die Lodge fliegt, wo sie eine der Tour-Guides ist.
 

Wir bekommen noch einen Extraflug über das TOP-End-Land, wie die Einwohner Darwin und “umzu“ nennen, was wir komisch finden, weil Australien ja schließlich „downunder“ liegt.


Wir legen noch eine Zwischenlandung im Norden auf einem kleinen Island namens „Cobourg“ auf einer Landebahn “in the middle of nowhere“ ein, nachdem wir eine Stunde lang über nichts als Wasser und Wald geflogen sind. Am Ende der Rollbahn steht auf einem Schild „Vashon Head“ und „International  Airport“ und ein Jeep, aus dem Ray klettert, der Manager unserer Lodge.

 

Was er hier gemacht hat? Er war geschäftlich hier.  Es gibt eine einzige Anlage auf dieser Insel, ein luxuriöses Resort namens „Seven Spirit Bay Eco Wilderness Resort“, in dem man nichts tun kann, als zu relaxen und sich verwöhnen zu lassen. Davon werden wir in unseren nächsten 3 Tagen weit entfernt sein, jedenfalls vom Relaxen! Mit dem 4. Fluggast jetzt komplett hebt unser Flieger ab zu unserem endgültigen Ziel, unserer Mt.Borradaile-Lodge in Arnhemland.
 

Auch hier gibt es einen „International Airport“,  dessen Landebahn dem vorigen ähnelt wie ein Ei dem anderen und da empfängt uns Claire, eine junge Frau, die hier „Tour-Guide“, „Assistant- Manager“ und „Mädchen für alles“ ist.
 
 
 
Sie bringt uns in unsere Unterkunft für die nächsten Tage, eine sogenannte „Cabin“, für eine Lodge fast luxuriös eingerichtet mit Bett, Tisch und Stühlen und einem eigenen Bad mit Dusche. Unter dem Wellblechdach sorgt ein Ventilator für die Illusion einer kühlen Brise und Fliegengitter rundherum bis zum Boden halten die Fliegen und Moskitos auf Abstand. Vor den Mücken habe ich mich ja am meisten gefürchtet, aber wunderbarer Weise gibt es in diesem Jahr nur sehr wenige davon. Man lebt fast wie unter freiem Himmel und wird in aller Herrgottsfrühe vom Vogelgezwitscher geweckt.
 



Außer uns gibt es noch 4 weitere Gäste, 2 Brüder, Sean und Mathew, die hier Wildschweine jagen mit dem dafür zuständigen Guide Greg, und Anne und Don, Dentisten aus Melbourne mit schottischen Wurzeln,  die wie wir ganz normale Safari gebucht haben. Zur Lodge gehört neben anderen auch Barbara, eine gelernte Juristin, die ihre Erfüllung mehr im Beruf der Köchin suchte, umsattelte und sie wohl fand. Davon profitieren wir, denn sie kocht super.  Dann ist da noch Lockie, ein weiterer Tour-Guide, der alles über die Ureinwohner und dieses Land hier weiß und uns daran teilhaben lassen wird. Die meiste Zeit verbringen wir mit ihm und er beantwortet geduldig alle unsere zahlreichen Fragen. Wir müssen allerdings zu Hause viele Vogelnamen nachschlagen oder mehr googeln, denn sie gibt es bei uns gar nicht. Da ist ein wunderhübscher storchenähnlicher Vogel namens Jabiru, eine whistling duck, die wirklich gar nicht entenähnlich „pfeift“, ein bluewinged kookaburra mit stahlblauem Gefieder, ein “gelbgelockter“ Kakadu, magpie geese, die unseren Graugänsen ähneln, Pelikane, die herrlichen  Seeadler, egrets, herons, kingfisher und, und, und. Die Vielzahl der Vogelwelt ist unbeschreiblich.
 


„Richtige“ Kängurus gibt es hier oben nicht, nur die kleinen zierlichen Wallabies und die etwas kräftigeren muskulösen Wallaroos. Wir hätten keinen Unterschied gesehen. Die Landschaft wechselt auch bei jedem Ausflug, zu dem wir meistens mit dem Jeep aufbrechen, über Wege, die manchmal gar nicht vorhanden zu sein scheinen und nur für Lockie erkennbar sind.

Wir stiefeln über flaches Grasland mit knietiefen Löchern, die den tausenden von Wildschweinen zu verdanken sind und uns höchste Aufmerksamkeit abverlangen. Beim Gehen in die Ferne oder nach oben zum Berg zu sehen, könnte mit einem Beinbruch enden.

Es geht durch Wälder und über schroffe Sandsteinfelsen, mit Höhlen, in denen die Aboriginies lebten und an denen sie ihre zahlreichen Zeichnungen hinterließen, die zum Teil zigtausend Jahre zurückliegen.


 
 
 
 
 
Wie sie lebten, läßt sich noch an den Feuerstellen und den Mulden im Stein erkennen, in denen sie Korn mahlten und wie sie starben und beerdigt wurden erzählt uns Lockie: Die Toten wurden von ihrer Sippe in einer Felsspalte abgelegt und nach ca. 2 Jahren, wenn sie skelettiert waren, sammelten sie die Gebeine wieder ein und wickelten sie  in die Borke eines bestimmten Baumes, des paperborktrees. Dieses „Paket“ bestatteten sie dann neben dem Schädel wieder in einer Höhlenspalte. Und da liegen sie noch. Um in diese Höhlen zu gelangen, müssen wir bei glühender Hitze über grasbewachsene Flächen oder Felsplateaus, also über Stock und Stein kraxeln, was uns schon manchmal – auch wegen der angriffslustigen Fliegen etc. - ganz schön zu schaffen macht. Aber das ist es uns schon am zweiten Tag allemal wert, auch wenn mich einmal fast der Schlag trifft, als uns in einem dunklen Höhlengang die aufgescheuchten Fledermäuse um die Ohren fliegen.

 

 
In der wet season, also in der Regenzeit sind große Bereiche, in denen wir jetzt über ausgetrockneten Boden wandern, bis zu 2 m unter Wasser und nur mit einem Boot zu überqueren. Wasser führt  jetzt nur der Cooper Creek, über den wir, wie bei jedem Ausflug mit der Wasserflasche in der einen und der Kamera in der anderen Hand, in einem flachen Stahlboot  an am Ufer dösenden Süß- und Salzwasserkrokodilen vorbeidüsen, von den Aussies liebevoll Freshies und Salties genannt.
 



Immer wieder scheucht unser Motorenlärm riesige Schwärme von Enten und Gänsen in die Luft, dazwischen der eine oder andere weißgefiederte Ibis und andere uns nicht bekannte langbeinige Vögel.

Eine Gruppe Wildschweine und sogar ein ausgewachsener Wasserbüffel lassen sich nur aus größerer Entfernung ausmachen. Das größte Spektakel erleben wir dann mit einer Gruppe von „Salties“, die dank unserer „Hunter“ an ein Wildschwein gekommen sind und sich im Wasser einen regelrechten Kampf darum liefern. Das beobachten wir aber aus respektvoller Entfernung. Meine Güte, das größte ist sicher an die 5-6 m lang.


Die kleinsten beeindruckenden Tiere, die wir zu sehen bekommen, sind ganz bestimmt die grünen Ameisen, die sich zu voller kleiner Höhe aufrichten und beißen, wenn sie Dich kriegen und die wunderschönen roten Grashopper, die die Blätter eines bestimmten Busches bevorzugen. 
 

Eine Art von Mangroven kann blind machen, nämlich dann, wenn man sich durch Unachtsamkeit den milchigen Saft der Blattstiele in die Augen reibt.
 

Kleine, unscheinbare Frösche können Dich umbringen, allerdings nur wenn Du sie ißt. Da besteht bei Kirsten und mir also keine Gefahr! Dafür kann man die Saatkörner einer Hibiskuspflanze essen, sie schmecken nussig und  auch die erbsengroße Buschkartoffel. Nur haben die Menschen für eine komplette Mahlzeit wohl ziemlich lange sammeln müssen. Es ist gar nicht alles aufzuzählen, was wir hier erleben. Und daß wir das erleben können, ist einem Mann zu verdanken, dem dieses ganze große Arnhemland gehört, einem Aboriginie, den alle hier Charly nennen, aber das mit großer Ehrfurcht,  und der es seinem Freund Max, einem Weißen erlaubte, hier diese Lodge zu errichten. Die Aboriginies haben an ihren Felsen neben zahlreichen Frauenbildnissen auch ihre Handabdrücke hinterlassen, was bedeutete: Das hier ist mein Land. Lockie zeigt uns heute den Handabdruck von Charly, den er erst vor ein paar Jahren auf Wunsch eines Fernsehteams an seinem Mt. Borradaile angebracht hat. Das Fernsehteam war wohl sehr enttäuscht, daß er das auf „Aboriginie-Art“ tat, mit dem Rücken zur Kamera! Wir sehen ihn auch nur in einem Fotoalbum aus großer Entfernung aufgenommen: Ein dürrer schwarzer Mann mit langen Beinen. Charlie würden seine Freunde hier übrigens nicht reich nennen, obgleich er so viel Land besitzt und auch die Lodge sicherlich einiges einbringt. Die Aboriginies besitzen alle alles gemeinsam und noch eine Tugend haben sie, sie sind friedfertig und kennen keine Kriege, obgleich es unzählige Clans gibt mit unterschiedlichen eigenen Sprachen.

An unserem letzten Abend sitzen wir noch ein bißchen mit dem Rest der kleinen Truppe, den 2 Huntern und unseren Guides am Swimmingpool des Haupthauses zusammen und bekommen Besuch von einem, weil an Futter aus der Küche gewöhnt, zutraulichen Quarrel? (keine Ahnung ob das richtig ist, sah im Dunkeln etwas marderähnlich aus) und ein paar kleinen Fröschen, von denen Ray behauptet, sie würden nachts im Pool schwimmen gehen. Na gut, daß sie mir nicht am Tage darin begegnet sind. Unsere 3-Tages-Safari geht mit einem sternekochwürdigen Dinner aus Barbaras Küche zu Ende. Sean und Matt freuen sich über die vielen „Schwarzkittel“-Hauer, so um die 20 Tiere haben sie deren Zahl wohl dezimiert, die sie als Trophäen mit nach Hause nehmen werden, und wir, daß wir viele, viele schöne Fotos schießen konnten. Ein Flugzeug holt uns am 23. morgens um 9 wieder ab nach Darwin, wo wir im Hotel „Vibe“ unsere große Reisetasche deponiert haben, hierher konnten wir ja nur mit Rucksack reisen, mehr als 8 kg waren da nicht drin. Und bei der Hitze ist der gesamte Inhalt jetzt reif für die Waschmaschine. Übrigens ist Arnhemland 97.000 qkm km groß, so groß wie Bayern und Hessen zusammen. Via Internet hatten wir schon in Deutschland bei Avis ein Auto bestellt und mit dem fahren vom Airport zum Crokodyle-Park. Kirsten erklärt sich gottseidank bereit, den ersten Tag zu fahren. Linksverkehr! Na sie als „Linkshänder“ hat es da ja auch etwas leichter als ich. Als hätten wir nicht die letzten Tage genug Krokodile gesehen, schauen wir uns jetzt die Fütterung der Raubtiere hinter sicherem Gitter an.
 

 
Auch nicht schlecht und engagiert erklärt von einer sympathischen „Krokodil-Expertin“.

 
 
Aber dann geht es zurück in die klimatisierte Welt unseres schönen Hotels an der Waterfront. Einkaufen, Abendessen und – Waschen! 11.30 Uhr Licht aus (ich, Kirsten schläft schon)! Gute Nacht!

Heute, am 24. 9. nutzen wir noch einmal das kostenlose Internet in der Öffentlichen Bibliothek und fahren dann mit unserem Hyundai  in den von der TouristenInfo empfohlenen Litchfield-Nationalpark, der ca. 100 km südlich von Darwin liegt.


Bis auf die Wasserfälle hätten wir uns das wohl schenken können, finden wir beide im Nachhinein, aber es ist eine gute Übung für den Linksverkehr. Das wird uns bei den nächsten Autofahrten sicher nützen. Die Darwiner sind bei der Bewertung des Parks sicher ganz anderer Meinung, für sie ist das ein Naherholungsgebiet mit zahlreichen für die ganze Familie gut ausgestatteten Campingplätzen , und an den Wasserfällen wird eifrig gebadet, obgleich es Warntafeln gibt, die auf mögliche Mitschwimmer hinweisen, z.B. Schildkröten, Fische, aber auch „Freshies“ und „Salties“. Auch wenn wir einen Badeanzug dabei hätten, ne!!!