Dienstag, 26. November 2013

Im nördlichen Teil Australiens


Koffer packen, Thrombosespritze geben (meine erste, gar nicht schlimm in Gemeinschaftsarbeit! Kirsten will keine, aber betätigt sich wenigstens als Schwester „Nightingale“), lecker Frühstücken und schon geht die (Weiter-)Reise los! Der Flug mit Emirate Airlines ist überbucht und wir bekommen nicht die Plätze, die wir schon im Februar gebucht hatten. Aber man läßt uns wenigstens nicht stehen und gibt uns doch noch ganz brauchbare Plätze. Wieder stellen wir die Uhr, diesmal gleich 6 Stunden voraus, ich nehme nach 3 Stunden eine erste meiner mitgebrachten Schlafpillen und, nachdem die gerade für 3 Stunden reicht, später auch noch eine zweite. So erreichen wir nach gut 13 Stunden Flug recht ausgeruht Sydney, wo wir allerdings wenig später in den nächsten Flieger nach Darwin steigen werden. Ein Beagle schnüffelt unser Gepäck ab und ich werde sehr höflich noch  extra rausgepickt für eine weitere Drogen-Gepäckuntersuchung. Gottseidank alles negativ, keiner hat uns etwas untergeschmuggelt. Man liest ja immer wieder über solche Sachen.

Nach Dubai kommt uns Darwin gar nicht so heiß vor, wie es eigentlich ist. Gut 30°C. Ein Shuttlebus bringt uns bis vor die Haustür des Hotels „Vibe“ und wir bekommen ein wunderbares Zimmer mit Blick auf die Waterfront Lagoon. Ein bißchen umsehen wollen wir uns noch im Ort und ein paar Informationen in der TouristenInfo einholen. Doch die Tür ist schon zu, 17.15 Uhr, eine Viertelstunde zu spät. Geschäfte, Banken etc. machen meistens um 5 Uhr zu und die Zoos, werden wir später noch lernen – sogar schon um 4 Uhr. Auch am Wochenende. Die Aussies haben das nicht so mit dem Streß! Ein paar Meter weiter steht ein kunterbunter merkwürdig aussehender Sightseeingbus, ein Amphibien-Fahrzeug. Das Angebot hört sich verlockend an: Zwei Stunden Fahrt durch Stadt und Meer mit spektakulärem Sonnenuntergang.

 
So kommt es, daß wir mitten auf dem Wasser mit spielenden Delfinen um uns herum einen heute allerdings nicht so spektakulären Sonnenuntergang erleben und auch der Rest der Stadt ist eher langweilig, zudem verstehen wir das Aussie-Englisch unserer Reiseleiterin nur sporadisch.
 

Kirsten und ich wecken uns also ab und an gegenseitig, aber die Müdigkeit kommt wohl auch vom langen Flug. Bevor wir ins Bett sinken, teilen wir uns bei „Jack’s“ noch ein wunderbar gebratenes Steak, dazu eine leckere Weinschorle und noch einen “Absacker“ in der  Bar neben dem Hotel (man gönnt sich ja sonst nichts!) – und sind geschafft!

Trotzdem ist es ein Nachtschlaf mit Unterbrechungen, ob Vollmond oder Jetlag, egal. Nach dem “traditionellen Frühstück“ im Restaurant nebenan, das leicht für Vier gereicht hätte (die kräftigen Männer am Nebentisch sahen das wohl anders, sie putzten ihre noch größere Menge schneller weg als wir unsere Hälfte), machen wir uns auf den Weg zur TouristenInfo. Die nette Dame dort beantwortet ganz geduldig und in verständlichem Englisch unsere vielen Fragen. Eine davon ist die Frage nach einem Ort, wo wir unsere e-mails billiger als im Hotel verschicken können. Die wollen nämlich 8 AUD plus tax von uns und das wären dann mal eben für die Stunde, die schnell rum ist, ca. 10 AUD = ca. 7 €. Es gibt diesen Ort in der öffentlichen Bibliothek gleich nebenan zum Nulltarif. Zu dieser netten Dame gehen wir noch zweimal, weil uns  immer neue Fragen einfallen und, als ich mich im Datum irre, wann wir mit dem Ghan-Zug von hier weiterfahren wollen, korrigiert sie mich lächelnd und sagt, „ich glaube, ich kenne Ihren Fahrplan inzwischen besser als Sie!“. Dank Ihrer Auskünfte erfahren wir auch,  daß uns der Bus Nr. 4 zum Nightmarket an der Mindil Beach bringen wird. Als ich mich am Bus-Bahnhof bei einem Busfahrer noch einmal vergewissern will, wo denn der Bus Nr. 4 steht, verstehe ich von einer dreiminütigen Erklärung in mir völlig unverständlichem Aussie-Slang nur den letzten Satz, nämlich, daß ich mich beeilen muß, denn sonst führe der Bus Nr. 4 direkt vor uns ohne mich ab! Toll, aber wir kriegen ihn und sind froh darüber. Wären wir nicht so beschränkt  mit Platz in unseren Koffern und hätten wir nicht noch 7 Wochen Australien vor uns, ich weiß nicht, was von unserer Reisekasse übrig geblieben wäre. So bleibt es bei leckeren Mangos, die von Mutter und Tochter im Akkord aufgeschnitten werden und für 6 AUD weggehen wie warme Semmeln, einem Eiscafe für den gleichen Preis und dem Zuschauen eines Aboriginie-Künstlers und dem Zuhören einer 2-Mann-Band mit Didgeridu und Trommeln, die viel Applaus bekommt.

 
 

Dann bringt uns der Bus Nr. 4 mit dem gleichen Fahrer, der uns hergebracht hat, für 2 AUD Rentnerpreis zurück zum Bus-Terminal. Morgen um 7 geht’s auf Safari nach „Arnhemland“! Das wird sicher auch spannend!

Und wie! Morgens um 7 fahren wir nur mit Rucksack-Gepäck im Taxi zum AirChart-Flieger, der uns von Darwin zur Lodge in Arnhemland bringen soll. Die Reisetaschen bleiben im Hotel, wir kommen ja wieder. Der Flieger ist ein kleines und auch schon ziemlich betagtes Sportflugzeug, eine „ Chessna“,  und zu uns gesellt sich Bridget, die vom Kurzurlaub zurück auf die Lodge fliegt, wo sie eine der Tour-Guides ist.
 

Wir bekommen noch einen Extraflug über das TOP-End-Land, wie die Einwohner Darwin und “umzu“ nennen, was wir komisch finden, weil Australien ja schließlich „downunder“ liegt.


Wir legen noch eine Zwischenlandung im Norden auf einem kleinen Island namens „Cobourg“ auf einer Landebahn “in the middle of nowhere“ ein, nachdem wir eine Stunde lang über nichts als Wasser und Wald geflogen sind. Am Ende der Rollbahn steht auf einem Schild „Vashon Head“ und „International  Airport“ und ein Jeep, aus dem Ray klettert, der Manager unserer Lodge.

 

Was er hier gemacht hat? Er war geschäftlich hier.  Es gibt eine einzige Anlage auf dieser Insel, ein luxuriöses Resort namens „Seven Spirit Bay Eco Wilderness Resort“, in dem man nichts tun kann, als zu relaxen und sich verwöhnen zu lassen. Davon werden wir in unseren nächsten 3 Tagen weit entfernt sein, jedenfalls vom Relaxen! Mit dem 4. Fluggast jetzt komplett hebt unser Flieger ab zu unserem endgültigen Ziel, unserer Mt.Borradaile-Lodge in Arnhemland.
 

Auch hier gibt es einen „International Airport“,  dessen Landebahn dem vorigen ähnelt wie ein Ei dem anderen und da empfängt uns Claire, eine junge Frau, die hier „Tour-Guide“, „Assistant- Manager“ und „Mädchen für alles“ ist.
 
 
 
Sie bringt uns in unsere Unterkunft für die nächsten Tage, eine sogenannte „Cabin“, für eine Lodge fast luxuriös eingerichtet mit Bett, Tisch und Stühlen und einem eigenen Bad mit Dusche. Unter dem Wellblechdach sorgt ein Ventilator für die Illusion einer kühlen Brise und Fliegengitter rundherum bis zum Boden halten die Fliegen und Moskitos auf Abstand. Vor den Mücken habe ich mich ja am meisten gefürchtet, aber wunderbarer Weise gibt es in diesem Jahr nur sehr wenige davon. Man lebt fast wie unter freiem Himmel und wird in aller Herrgottsfrühe vom Vogelgezwitscher geweckt.
 



Außer uns gibt es noch 4 weitere Gäste, 2 Brüder, Sean und Mathew, die hier Wildschweine jagen mit dem dafür zuständigen Guide Greg, und Anne und Don, Dentisten aus Melbourne mit schottischen Wurzeln,  die wie wir ganz normale Safari gebucht haben. Zur Lodge gehört neben anderen auch Barbara, eine gelernte Juristin, die ihre Erfüllung mehr im Beruf der Köchin suchte, umsattelte und sie wohl fand. Davon profitieren wir, denn sie kocht super.  Dann ist da noch Lockie, ein weiterer Tour-Guide, der alles über die Ureinwohner und dieses Land hier weiß und uns daran teilhaben lassen wird. Die meiste Zeit verbringen wir mit ihm und er beantwortet geduldig alle unsere zahlreichen Fragen. Wir müssen allerdings zu Hause viele Vogelnamen nachschlagen oder mehr googeln, denn sie gibt es bei uns gar nicht. Da ist ein wunderhübscher storchenähnlicher Vogel namens Jabiru, eine whistling duck, die wirklich gar nicht entenähnlich „pfeift“, ein bluewinged kookaburra mit stahlblauem Gefieder, ein “gelbgelockter“ Kakadu, magpie geese, die unseren Graugänsen ähneln, Pelikane, die herrlichen  Seeadler, egrets, herons, kingfisher und, und, und. Die Vielzahl der Vogelwelt ist unbeschreiblich.
 


„Richtige“ Kängurus gibt es hier oben nicht, nur die kleinen zierlichen Wallabies und die etwas kräftigeren muskulösen Wallaroos. Wir hätten keinen Unterschied gesehen. Die Landschaft wechselt auch bei jedem Ausflug, zu dem wir meistens mit dem Jeep aufbrechen, über Wege, die manchmal gar nicht vorhanden zu sein scheinen und nur für Lockie erkennbar sind.

Wir stiefeln über flaches Grasland mit knietiefen Löchern, die den tausenden von Wildschweinen zu verdanken sind und uns höchste Aufmerksamkeit abverlangen. Beim Gehen in die Ferne oder nach oben zum Berg zu sehen, könnte mit einem Beinbruch enden.

Es geht durch Wälder und über schroffe Sandsteinfelsen, mit Höhlen, in denen die Aboriginies lebten und an denen sie ihre zahlreichen Zeichnungen hinterließen, die zum Teil zigtausend Jahre zurückliegen.


 
 
 
 
 
Wie sie lebten, läßt sich noch an den Feuerstellen und den Mulden im Stein erkennen, in denen sie Korn mahlten und wie sie starben und beerdigt wurden erzählt uns Lockie: Die Toten wurden von ihrer Sippe in einer Felsspalte abgelegt und nach ca. 2 Jahren, wenn sie skelettiert waren, sammelten sie die Gebeine wieder ein und wickelten sie  in die Borke eines bestimmten Baumes, des paperborktrees. Dieses „Paket“ bestatteten sie dann neben dem Schädel wieder in einer Höhlenspalte. Und da liegen sie noch. Um in diese Höhlen zu gelangen, müssen wir bei glühender Hitze über grasbewachsene Flächen oder Felsplateaus, also über Stock und Stein kraxeln, was uns schon manchmal – auch wegen der angriffslustigen Fliegen etc. - ganz schön zu schaffen macht. Aber das ist es uns schon am zweiten Tag allemal wert, auch wenn mich einmal fast der Schlag trifft, als uns in einem dunklen Höhlengang die aufgescheuchten Fledermäuse um die Ohren fliegen.

 

 
In der wet season, also in der Regenzeit sind große Bereiche, in denen wir jetzt über ausgetrockneten Boden wandern, bis zu 2 m unter Wasser und nur mit einem Boot zu überqueren. Wasser führt  jetzt nur der Cooper Creek, über den wir, wie bei jedem Ausflug mit der Wasserflasche in der einen und der Kamera in der anderen Hand, in einem flachen Stahlboot  an am Ufer dösenden Süß- und Salzwasserkrokodilen vorbeidüsen, von den Aussies liebevoll Freshies und Salties genannt.
 



Immer wieder scheucht unser Motorenlärm riesige Schwärme von Enten und Gänsen in die Luft, dazwischen der eine oder andere weißgefiederte Ibis und andere uns nicht bekannte langbeinige Vögel.

Eine Gruppe Wildschweine und sogar ein ausgewachsener Wasserbüffel lassen sich nur aus größerer Entfernung ausmachen. Das größte Spektakel erleben wir dann mit einer Gruppe von „Salties“, die dank unserer „Hunter“ an ein Wildschwein gekommen sind und sich im Wasser einen regelrechten Kampf darum liefern. Das beobachten wir aber aus respektvoller Entfernung. Meine Güte, das größte ist sicher an die 5-6 m lang.


Die kleinsten beeindruckenden Tiere, die wir zu sehen bekommen, sind ganz bestimmt die grünen Ameisen, die sich zu voller kleiner Höhe aufrichten und beißen, wenn sie Dich kriegen und die wunderschönen roten Grashopper, die die Blätter eines bestimmten Busches bevorzugen. 
 

Eine Art von Mangroven kann blind machen, nämlich dann, wenn man sich durch Unachtsamkeit den milchigen Saft der Blattstiele in die Augen reibt.
 

Kleine, unscheinbare Frösche können Dich umbringen, allerdings nur wenn Du sie ißt. Da besteht bei Kirsten und mir also keine Gefahr! Dafür kann man die Saatkörner einer Hibiskuspflanze essen, sie schmecken nussig und  auch die erbsengroße Buschkartoffel. Nur haben die Menschen für eine komplette Mahlzeit wohl ziemlich lange sammeln müssen. Es ist gar nicht alles aufzuzählen, was wir hier erleben. Und daß wir das erleben können, ist einem Mann zu verdanken, dem dieses ganze große Arnhemland gehört, einem Aboriginie, den alle hier Charly nennen, aber das mit großer Ehrfurcht,  und der es seinem Freund Max, einem Weißen erlaubte, hier diese Lodge zu errichten. Die Aboriginies haben an ihren Felsen neben zahlreichen Frauenbildnissen auch ihre Handabdrücke hinterlassen, was bedeutete: Das hier ist mein Land. Lockie zeigt uns heute den Handabdruck von Charly, den er erst vor ein paar Jahren auf Wunsch eines Fernsehteams an seinem Mt. Borradaile angebracht hat. Das Fernsehteam war wohl sehr enttäuscht, daß er das auf „Aboriginie-Art“ tat, mit dem Rücken zur Kamera! Wir sehen ihn auch nur in einem Fotoalbum aus großer Entfernung aufgenommen: Ein dürrer schwarzer Mann mit langen Beinen. Charlie würden seine Freunde hier übrigens nicht reich nennen, obgleich er so viel Land besitzt und auch die Lodge sicherlich einiges einbringt. Die Aboriginies besitzen alle alles gemeinsam und noch eine Tugend haben sie, sie sind friedfertig und kennen keine Kriege, obgleich es unzählige Clans gibt mit unterschiedlichen eigenen Sprachen.

An unserem letzten Abend sitzen wir noch ein bißchen mit dem Rest der kleinen Truppe, den 2 Huntern und unseren Guides am Swimmingpool des Haupthauses zusammen und bekommen Besuch von einem, weil an Futter aus der Küche gewöhnt, zutraulichen Quarrel? (keine Ahnung ob das richtig ist, sah im Dunkeln etwas marderähnlich aus) und ein paar kleinen Fröschen, von denen Ray behauptet, sie würden nachts im Pool schwimmen gehen. Na gut, daß sie mir nicht am Tage darin begegnet sind. Unsere 3-Tages-Safari geht mit einem sternekochwürdigen Dinner aus Barbaras Küche zu Ende. Sean und Matt freuen sich über die vielen „Schwarzkittel“-Hauer, so um die 20 Tiere haben sie deren Zahl wohl dezimiert, die sie als Trophäen mit nach Hause nehmen werden, und wir, daß wir viele, viele schöne Fotos schießen konnten. Ein Flugzeug holt uns am 23. morgens um 9 wieder ab nach Darwin, wo wir im Hotel „Vibe“ unsere große Reisetasche deponiert haben, hierher konnten wir ja nur mit Rucksack reisen, mehr als 8 kg waren da nicht drin. Und bei der Hitze ist der gesamte Inhalt jetzt reif für die Waschmaschine. Übrigens ist Arnhemland 97.000 qkm km groß, so groß wie Bayern und Hessen zusammen. Via Internet hatten wir schon in Deutschland bei Avis ein Auto bestellt und mit dem fahren vom Airport zum Crokodyle-Park. Kirsten erklärt sich gottseidank bereit, den ersten Tag zu fahren. Linksverkehr! Na sie als „Linkshänder“ hat es da ja auch etwas leichter als ich. Als hätten wir nicht die letzten Tage genug Krokodile gesehen, schauen wir uns jetzt die Fütterung der Raubtiere hinter sicherem Gitter an.
 

 
Auch nicht schlecht und engagiert erklärt von einer sympathischen „Krokodil-Expertin“.

 
 
Aber dann geht es zurück in die klimatisierte Welt unseres schönen Hotels an der Waterfront. Einkaufen, Abendessen und – Waschen! 11.30 Uhr Licht aus (ich, Kirsten schläft schon)! Gute Nacht!

Heute, am 24. 9. nutzen wir noch einmal das kostenlose Internet in der Öffentlichen Bibliothek und fahren dann mit unserem Hyundai  in den von der TouristenInfo empfohlenen Litchfield-Nationalpark, der ca. 100 km südlich von Darwin liegt.


Bis auf die Wasserfälle hätten wir uns das wohl schenken können, finden wir beide im Nachhinein, aber es ist eine gute Übung für den Linksverkehr. Das wird uns bei den nächsten Autofahrten sicher nützen. Die Darwiner sind bei der Bewertung des Parks sicher ganz anderer Meinung, für sie ist das ein Naherholungsgebiet mit zahlreichen für die ganze Familie gut ausgestatteten Campingplätzen , und an den Wasserfällen wird eifrig gebadet, obgleich es Warntafeln gibt, die auf mögliche Mitschwimmer hinweisen, z.B. Schildkröten, Fische, aber auch „Freshies“ und „Salties“. Auch wenn wir einen Badeanzug dabei hätten, ne!!!


 



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